Was ist geistiges &
schamanisches Heilen?

Mein Handwerk ist das des Geistigen Heilens. Sowohl das schamanische Arbeiten ist eine Variante dieses Handwerks als auch meine ganz  persönliche Art der Energiearbeit, die ich als SoulTouchHealing in eine Form gegossen habe, um den gemeinsamen Wissenskern all der verschiedenen Traditionen herauszuarbeiten und weiterzugeben.

Geistiges Heilen gründet auf der Überzeugung, dass neben physischen/körperlichen Faktoren emotionaler Stress, weltanschauliche Probleme, karmische Belastungen und fehlende Selbstliebe wesentliche Wurzeln körperlicher “Krankheiten” sind. Klinische Befunde und bestimmte Krankheitsbegriffe sind daher für GeistheilerInnen kein notwendiger Zugang, um helfen zu können.

Jedoch erachte ich ein gewisses grundlegendes medizinisches Wissen für mich persönlich als notwendig und arbeite gerne mit den Ärzten und anderen Therapeuten meiner Klienten zusammen, da gerade die Kombination mit der Schulmedizin große Vorteile mit sich bringt.

Ganzheitlich-spirituelles Weltbild

In einem Satz zusammengefasst kann man sagen: Geistiges Heilen ist eine Heilweise auf der Basis eines ganzheitlich-spirituellen Weltbildes und der Verwendung verschiedener spirituell- energetischer Heilweisen. Geistiges Heilen gründet auf der Annahme, dass das gesamte Universum und alles, was in ihm ist, beseelt, von Energien durchflossen und mit Bewusstsein erfüllt und ausgestattet ist.
Das Universum ist ein System von hoher Komplexität. Wie ein Körper bildet es ein Konstrukt aus Energiefeldern und –strömen, in dem jeder Teil mit den anderen kommuniziert und zusammenhängt.

Krankheit versteht sich dementsprechend als Symptom einer tieferliegenden Störung in einem Teil des Systems. Disharmonie in den Energieflüssen, Überschüsse oder Mangelzustände an Energie verursachen die Symptome einer Krankheit, sei es an einem Körper oder in unserer Umwelt. Ursachen von Krankheiten sind diesem Verständnis nach beispielsweise unverarbeitete Emotionen, Verletzungen, Traumata. Kurzum: Seelisch-geistige Gründe werden auf allen Ebenen und in allen Bereichen des Systems gespiegelt und verarbeitet.

Umgekehrt können natürlich auch physische Einflüsse die geistige Ebene beeinflussen. Geistiges Heilen befasst sich und arbeitet mit diesen wechselseitigen Zusammenhängen. In meinem Verständnis schließen sich demnach geistiges Heilen, Naturheilkunde und die moderne Medizin in keiner Weise aus sondern können sich einander sinnvoll und effektiv ergänzen.

Körper und Seele harmonisieren

Geistiges Heilen beruht auf einem ganzheitlichen Weltbild, und entsprechend gestalten sich die Behandlungsmethoden: Die energetische Arbeit, die energetische Heilbehandlung soll Körper wie Seele gleichermaßen harmonisieren, stärken, in Einklang miteinander und der Umwelt bringen und die selbstregulativen Kräfte (Selbstheilungskraft/Lebensenergie) des Systems (z.B. eines Menschen) aktivieren und unterstützen. Das mediale Arbeiten mit Wesenheiten der geistigen Welt und die Nutzung der medialen Gaben zum Einfühlen in den Patienten ermöglichen eine tiefe seelisch-geistige Heilung, womit die Ursachen der jeweils vorliegenden Symptome gelöst werden können.

Alles im System wird als wichtig erachtet

Der einzelne Mensch sowie alles, was das Universum beinhaltet, wird als Gesamtkonstrukt, als System geachtet und respektiert, jeder Teil wird be- und als wichtig erachtet. Dabei ist wichtig anzumerken, dass die spirituelle Heilung keinen Anspruch erhebt, die ultimative Heilweise zu sein. Sie ist eine Ergänzung zur Schulmedizin wie anderer naturheilkundlich-ganzheitlichen Heilweisen, steht jedoch mittlerweile als „dritte Säule“ des Heilwesens neben Schul- und naturkundlicher Medizin, wie es auch das Bundesverfassungsgericht seinerzeit formulierte.

Spirituelles Heilen kann bei jeder Art von Krankheit, seelischen Problemen und in allen Lebenslagen zur Problemlösung oder auch zur Unterstützung von schul- oder naturmedizinischen Therapien angewendet werden.

Was ist schamanisches Heilen?

Schamanische Energie- und Heilarbeit umfasst einige Besonderheiten, die in der traditionellen Rolle eines Schamanen/einer Schamanin liegen.

Ein Schamane war und ist – je nach Kultur und Phase in der Entwicklung der jeweiligen Kultur – oft in vielen Rollen tätig: Spiritueller oder auch politischer Berater von Häuptling und Stamm, Medizinmann (Was von Wissen und Anwendung von Medizin, Tränken, Tinkturen über Physiotherapie bis hin zur Psychotherapie alles umfassen kann), Priester (Kommunikation mit Geistwesen, Götter, Wettermachen und durchführen einer Vielzahl wichtiger Rituale im Jahresverlauf) und Universalgelehrter.

Auch ein anleiten und anführen eines Kriegstanzes im Kriegsfall (je nach Kultur) gehörte durchaus dazu – Schamanismus umfasste stets alle Aspekte des Seins und des Lebens, egal ob Licht- oder Schattenseiten.
Ein/e Schaman/in muss nicht zwangsläufig HeilerIn oder BeraterIn für die Lebensgemeinschaft und ihre AnführerInnen sein – jedoch ergibt sich diese Rolle meist schlichtweg aus den Fähigkeiten des/der SchamanIn, kann sie doch am zuverlässigsten mit den relevanten Kräften (Geister/Götter usw.) kommunizieren.

Zusammengefasst: „Schamane“ ist mehr eine Rolle, kein fest definierter Titel, mit dem man sich schmücken könnte. Jede Kultur hat ihre eigene Bezeichnung für Jene, welche die entsprechenden Fähigkeiten nicht nur besitzen sondern auch die entsprechende Rolle in der Gemeinschaft einnehmen.
Sich mit dem Titel eines Schamanen zu schmücken, ohne dessen Rolle der Verantwortung nicht für die eigene Gemeinschaft sondern auch vielmehr für die Erde an sich auszufüllen, ist demnach eher vermessen.
Jede als „schamanisch“ definierte Tradition weist zudem Unterschiede auf, viele Praktizierende dieser Traditionen lehnen die Bezeichnung „Schamane“ zudem für sich ab, da diese ursprünglich nur die sibirisch-nordasiatischen Schamanen und deren Art bezeichnet.

Einige Merkmale sind weltweit gleich definierend für das schamanische Arbeiten:
Die Gabe und Fähigkeit der Anderweltreise (auch schamanisches Reisen genannt) ist eine zentrale, in vielen schamanischen Kulturen vorhandene Technik und zentrales Merkmal des schamanischen Arbeitens. Jedoch arbeiten einige Kulturen auf andere Weise mit der Anderwelt – und erzielen dieselben Ergebnisse.  Die Anderweltreise erfolgt z.B. nicht zwangsläufig über die „klassische“ Trommelreise. Die Inkatradition etwa reist ohne dieses oder andere  Hilfsmittel durch andere Ebenen.
Schamanismus lässt sich in diesem Sinne also schwer über einzelne Techniken definieren, es sei denn man grenzt die jeweiligen Regionen voneinander ab.

Weiterhin ist der schamanische Weg keine Religion, gibt kein festes Glaubenssystem vor und schafft auch kein „Gurusystem“, sondern ist sehr praxisorientiert, entwickelt sich stets weiter und ist sehr gut in der Lage, die Glaubensvorstellungen, Götter- und Weltbilder verschiedener Kulturen zu integrieren und mit ihnen zu arbeiten.
Grundlage des schamanischen Weltbildes ist – kurz gesagt – der Glaube an die Beseeltheit aller Dinge in der Welt und ein dementsprechendes achtsames und respektvolles Handeln gegenüber Allem was ist. Weiterhin wird eine Verbundenheit von Allem mit Allem (großes Muster, in der modernen Spiritualität auch Matrix oder Quantenfeld genannt) angenommen und daraus abgeleitet die Fähigkeit jedes Einzelnen, dass Muster beeinflussen zu können.
Daraus ergibt sich die Möglichkeit, schöpfend das eigene Leben (und als Heiler auch das anderer Menschen) gestalten zu können.

Einzelne Techniken wie die Ahnenarbeit, die Rückholung von Seelenanteilen usw. ergeben sich logisch aus der schamanischen Kosmologie und dem darin enthaltenen Bild von dem, was wir in unserer Sprache mit dem Wort „Seele“ um schreiben. Ähnliche Ansätze findet man aber auch in anderen spirituellen Traditionen.

Dieser Weg bietet also einerseits große Freiheit – fordert aber ebenso große Verantwortungsbereitschaft von demjenigen, der diesen Weg gehen will. Sowohl was die Eigenverantwortung als auch die Verantwortung für die Lebensgemeinschaft, die Umwelt und alles was ist anbelangt. Weiterhin erfordert das ernsthafte gehen des schamanischen Weges hohe geistige Flexibilität, die Fähigkeit kritischen und umfassenden, weiten Denkens sowie die Bereitschaft zu tiefer Selbstreflektion und Schattenarbeit an sich selbst.
Deshalb ist schamanische Denken und Handeln ein Grundstein des SoulTouchHealing.

Spiritualität findet nicht nur in hellen, warmen, sauberen Räumen bei sphärischen Klängen statt, sondern umfasst alle Seiten des Lebens, auch die wilden, auch die düsteren und als schwer empfundenen Seiten. Eine Spiritualität, welche die „Schattenseite“ ausklammert, sie und die damit verbundenen Emotionen stets zu vermeiden sucht, ist wenig alltagstauglich und der Heilung wie auch dem inneren Wachstum abträglich.